Auf dem Gerät, nicht in der Wolke
Fensterweise Fouriertransformation, spektraler Fluss für die Schläge, Chroma-Vektor für die Tonhöhen. Was klingt wie drei Schlagworte, ist eine Kette, die auf dem Telefon in unter einer Sekunde durchläuft.
Android · 1.0.0 · deutsch und englisch
Drück den Knopf, spiel was du hörst. Tonart rechnet Tempo und Tonart direkt auf dem Gerät aus — kein Konto, keine Aufnahme, die das Haus verlässt.
Kein Server, kein Modell in der Wolke: ein Analysator nach Lehrbuch, in Dart geschrieben und auf dem Gerät ausgeführt. Die Rechnung ist nachprüfbar — und sie funktioniert im Flugmodus genauso.
Fensterweise Fouriertransformation, spektraler Fluss für die Schläge, Chroma-Vektor für die Tonhöhen. Was klingt wie drei Schlagworte, ist eine Kette, die auf dem Telefon in unter einer Sekunde durchläuft.
Optional nimmt Tonart drei Durchgänge auf und mittelt: Tempo als Median, Tonart aus der summierten Chroma. Weichen die Tempi um mehr als zehn Prozent ab, sinkt die angezeigte Sicherheit — die App sagt also, wann sie unsicher ist.
Dur und Moll nach Krumhansl, dazu der Camelot-Code — 8A statt „a-Moll“, weil das neben dem Plattenteller schneller zu lesen ist.
Was neben der erkannten Tonart funktioniert: Paralleltonart, Quintverwandte, gleichnamiges Moll. Gewichtet, nicht alphabetisch.
Der Klick übernimmt sofort das gemessene Tempo, mit Betonung auf der Eins. Vier Viertel, im Speicher erzeugt.
Tonart kommt als signierte Datei. Antippen, installieren, fertig — der Weg über den Play Store ist nicht nötig.
Android warnt bei jeder App, die nicht aus dem Play Store kommt. Das ist kein Fehler, sondern der Standard — zwei Tipps weiter ist die Warnung erledigt.
Den Knopf oben antippen. Der Download landet in „Downloads“.
Beim Öffnen fragt Android nach der Erlaubnis für diese Quelle — „Einstellungen“ antippen und den Schalter setzen.
Kommt die Meldung „App wurde nicht geprüft“, auf „Weitere Details“ und dann „Trotzdem installieren“.
Beim ersten Druck fragt Tonart nach dem Mikrofon. Ohne diese Erlaubnis kann sie nichts messen — mehr braucht sie nicht.
Ohne eigenen Schlüssel: nichts. Die Aufnahme wird im Arbeitsspeicher ausgewertet und danach verworfen; es gibt kein Konto und keine Kennung.
Wer in den Einstellungen einen DeepSeek-Schlüssel hinterlegt, bekommt zu den Tonartwechseln eine Begründung. Dabei gehen nur Messwerte an den Dienst — Tempo, Tonart, Chroma —, niemals die Aufnahme. Ohne Schlüssel bleibt die Funktion aus, alles andere läuft weiter.